St.-Petersburger Saxophon Quartett
St.-Petersburger Saxophon Quartett

Wenn ein Ensemble einen Stadtnamen trägt, dann bedeutet das nicht nur eine große Ehre, sondern gleich auch eine inhaltliche Verpflichtung. Dieses Erbes ist sich das aktuelle St. Petersburg Saxofon Quartett offenbar bewusst, wie auch das Programm seiner Konzerte deutlich macht: Mit - natürlich - Werken von modernen russischen Komponisten sowie einer Reihe weiterer, selten gespielter Stücke, unter anderem eine Oper von J. Francaix oder mit extra Solisten wie Pianist und Schlagzeuger beim "Rhapsody in Blue" oder Flötisten in T. Firsova "Fantasia" prägen die Petersburger da ein recht individuelles dramaturgisches Profil aus. Auch interpretatorisch ist ihre eigene Handschrift gut erkennbar:

Festival in Palencia (Spanien)
Festival in Palencia (Spanien)

Die äußerst homogene und sorgfältig ausbalancierte Ensernblekultur profitiert nicht zuletzt von seinem edlen, stets runden und warmen Klang. Darauf ruhen sich die Musiker jedoch glücklicherweise nicht aus, sondern vermögen ihrem stilistisch breit gefächerten Repertoire mit einer großen, vor allem dynamisch fein differenzierten Wandlungsfähigkeit und einem spannungsvoll-beredten Gestaltungswillen gerecht zu werden.

Sehen Sie hier ein Konzert-Ausschnitt mit "Spanish Rhapsody" (V. Bystrov)